Sattelstütze
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Die Sattelstütze wird im Sattelrohr des Rahmens geklemmt und mittels einer Sattelklemme (eigentlich: Sattelstützenklemme) befestigt. Die Sattelstütze wiederum nimmt dann den Sattel auf.
Folgende Punkte sind bei Sattelstützen zu beachten:
- Die Länge: üblich sind Längen bis 400mm.
- Die Breite: die benötigte Breite hängt zwingend vom Rahmen ab. Da die Breiten sich in 0,2mm-Schritten unterscheiden ist es hier essentiell, die korrekte Sattelstütze zu verwenden. Zu große Stützen sprengen den Rahmen, zu kleine halten nicht richtig und zerstören den Rahmen durch Rutschen und zu hohe Klemmkräfte an der Sattelklemme. Zum Testen ob die Stütze passt: Die Stütze sollte bei geöffneter Klemme leicht saugend in den Rahmen gleiten, und dort minimal, besser gar nicht, wackeln können.
- Die Kröpfung: Diese gibt den Versatz des Sattels nach hinten an.
- Die Sattelaufnahme: Standard ist die sogenannte Patent-Aufnahme. Bei dieser werden die beiden Sattelstreben (die Rohre unten am Sattel) seitlich an der Stütze geklemmt. Seltener sind andere Aufnahmen wie die I-Beam, deren Schienenaufnahme einen besonderen Sattel benötigt. Nur noch bei älteren Rädern findet man sogenannte Kerzenstützen, die keine Sattelaufnahme haben; dort wir eine zusätzliche Klemmung benötigt.
Immer mehr kommen absenkbare Sattelstützen auf. Diese können mittels eines (oft vom Lenker aus fernbedienten) Hebels in ihrer Höhe verstellt werden, ohne anhalten zu müssen. Obwohl diese Stützen teuer und schwerer sind und mehr Pflege bedürfen, sind sie dennoch einer Überlegung wert, besonders wenn man in Mittelgebirgen mit häufigen Wechseln von Anstiegen und Abfahrten unterwegs ist.

