Klickpedale
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Bei Klickpedalen oder Klickies wird durch einen Klickmechanismus eine mechanische Verbindung zwischen dem Pedal und den Schuhen bzw. den an ihre Sohlen geschraubten Cleats hergestellt.
Ein Beispiel: Time-Pedal Atac XE:
Und ein Shimano PDM-520 mit eingeklickter Adapterplatte:
Vorteile:
- gute Kraftübertragung
- volle Ausnutzung der Beinmuskeln durch runden Tritt leichter
- kein Abrutschen möglich
- kleine, leichte Bauformen möglich
Nachteil:
- Preis
- Unsicherheitsgefühl in technischen Passagen möglich
- Einschränkung bei Schuhwahl
Es gibt mehrere Systeme bei Klickpedalen (Klicksysteme). Im MTB-Bereich gibt es zB:
- SPD (Shimano und Nachahmer)
- Time
- Crank Brothers
Der Einstieg in diese Pedale erfolgt üblicherweise von oben, wobei dann durch mehr oder weniger starken Druck der Cleat im Pedal einrastet. Ein Ausstieg ist dann meist nur noch durch eine seitliche Drehung des Fußes möglich. Dies ist anfangs etwas ungewohnt, und so ziemlich jeder Klickie-Anfänger fällt mal im Stand um, aber mit ein wenig Übung geht diese Bewegung schnell in Fleisch und Blut über. Spezielle Cleats für manche Pedalsysteme, z.B. die silbernen von Shimano, können dagegen nicht nur bei seitlicher Bewegung auslösen, sondern auch beim Anheben der Ferse. Dies erleichtert Anfängern, sich mit Klickies anzufreunden, widerspricht aber eigentlich dem Sinn und Zweck der Klickpedale, auch mit Zug (und nicht nur auf Druck) treten zu können.
Wichtig bei der Benutzung von Klickies:
- man muss immer die zum jeweiligen Pedal passenden Cleats nutzen, anderenfalls könnte es vorkommen, dass man nicht mehr aus dem Pedal rauskommt (was insbesondere bei einem Sturz recht unschöne, komplizierte, splitterige Knochenbrüche durch Verdrehen hervorrufen kann)
- abgenutzte Cleats gehören ersetzt, anderenfalls droht das selbe wie bei der Benutzung falscher Cleats (alternativ beißt man, durch unbeabsichtigtes Auslösen, auch gerne mal in den Lenker)



