Kassette
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Als Kassette bezeichnet man das Paket aus den kleinen Ritzeln am Hinterrad, die zusammen mit den Kettenblättern vorne an der Kurbel die Schaltung ergeben.
Als Kassette bezeichnet man das Ritzelpaket allerdings nur, wenn es sich um die aktuelle Bauart handelt, bei der das Ritzelpaket komplett (bzw. größtenteils, bei teureren Kassetten kommen meist mehrere einzelne Ritzel zum Einsatz) als Paket auf die Kassettenaufnahme (in der der Freilauf steckt) der Nabe gesteckt und dort festgeschraubt wird. Bei älteren oder sehr günstigen Modellen kommt dagegen der sogenannte Schraubkranz zum Einsatz; bei diesem sind alle Ritzel und der Freilauf fest in einem Paket zusammengefasst, das dann direkt auf ein Gewinde an der Nabe geschraubt wird.
Im ausgebauten Zustand sind beider Arten leicht zu unterscheiden; bei der Kassettennabe sieht man auf der rechten Seite einen achsparallelen Zylinder mit mehreren Erhebungen, die eine korrekte Ausrichtung der Kassette bewirken. Bei der Nabe für Schraubkranz sieht man auf der rechten Nabenseite lediglich ein größeres Gewinde. Im eingebauten Zustand sind die beiden schwieriger zu unterscheiden; hier kann man die Unterschiede nur mit Übung sehen. Ein Anhalt ist die Güte der Nabe und der Kassette; ein Schraubkranz kommt nur noch bei den absoluten Einstiegsmodellen zum Einsatz (bei Shimano z.B. meist an dem ersten, stark vergrößertem Ritzel zu erkennen). Bei MTBs und Rennrädern, die diesen Namen verdienen, wird man nur noch auf Kassetten und Kassettennaben stoßen. Eine Ausnahme hier sind Elektromotoren (wie z.B. BionX), die ebenfalls mit einem Schraubkranz ausgestattet werden müssen.

