Freilauf

Aus Radlwiki

Wechseln zu: Navigation, Suche

Der Freilauf sitzt an der Hinterradnabe; er dient dazu, die Rollbewegung des Hinterrads in einer Drehrichtung vom Antrieb zu entkoppeln. Üblicherweise kommen dabei Sperrklinken (seltener Scheiben) zum Einsatz; diese Sperrklinken sind so angebracht, dass sich der Freilaufkörper in einer Richtung unabhängig vom Laufrad drehen kann. Dabei rutschen die Sperrklinken stetig über die Kanten, in denen sie in der anderen Drehrichtung einhaken; dies ergibt das charakteristische Geräusch, das jeder kennt, der bei rollendem Rad aufhört zu treten. In der anderen Drehrichtung haken sich die Sperrklinken ein, so dass die Kraft aus dem Antrieb dann auf das Laufrad übertragen werden kann.

Der Sinn des Freilaufs ist der, dass man auch bei rollendem Rad aufhören kann, zu treten.

Üblich sind heute Freiläufe, die fest auf der Nabe montiert sind und die über einen Körper verfügen, der die Kassette aufnimmt. Seltener sind heute die sogenannten Schraubkränze; bei diesen ist der Freilauf in das Ritzelpaket integriert. Sie finden nur noch bei günstigen Rädern oder in höherwertiger Ausführung bei Rädern mit Motor in der Hinterradnabe (z.B. bei BionX) Verwendung.

Persönliche Werkzeuge
Navigation