Dynamo
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Ein Dynamo ist ein kleiner Generator zur Stromerzeugung. In diesen wird, unabhängig von der Bauart, der physikalische Effekt genutzt, dass bei der Bewegung von Spulen und Magneten Strom fließt.
Früher üblich war der Dynamo, der seitlich an den Reifen geklappt wurde; dieser hatte einige Nachteile, wie die Fähigkeit den Reifen aufzuschlitzen, bei Nässe und Schnee durchzurutschen usw. In den letzten Jahren hat sich daher eine andere Bauform durchgesetzt: Der Nabendynamo. Dieser sitzt in der Vorderradnabe; er dreht sich also ständig mit, lediglich die Stromverbraucher werden bei Bedarf zugeschaltet. Sind diese nicht in Betrieb, fließt also kein Strom, ist der Widerstand des Dynamos sehr gering, so dass er sich nicht störend auswirkt. Auch im Betrieb ist der Widerstand deutlich geringer als bei der herkömmlichen Bauart. Nabendynamos funktionieren bei jedem Wetter und sind sehr robust; auch Spielereien wie automatisches Licht bei Dunkelheit (mittels Sensoren geschaltet) sind damit möglich. Ein Nachteil ist die aufwändigere Schalttechnik (die meist in der vorderen Lampe integriert ist); sollte man dort ein Problem haben wird es meist teurer. Dennoch ist der Nabendynamo jeder anderen Bauart vorzuziehen!
Seltener genutzte Bauformen sind der Rollendynamo (dieser wurde direkt an die Lauffläche geklappt) und der Speichendynamo (dieser sitzt auf Höhe der Vorderradnabe und greift mit einem Arm in die Speichen; dieser Arm treibt dann wieder den Dynamo an, er ist also eine Mischung bzw. Vorform aus normalem und Nabendynamo). Der Vorteil des Speichendynamos ist die einfache Nachrüstbarkeit, da man die restlichen Lichtgeräte weiternutzen kann (im Gegensatz zur Nachrüstung eines Nabendynamos, wo man neben dem Laufrad bzw. der Nabe auch noch ein neues Vorderlicht mit Schaltelektrik oder -eletronik braucht).
Nabendynamos sind mittlerweile auch für andere Dinge als den Lichtbetrieb interessant, da es Geräte zum Aufladen von Handy, GPS usw. gibt, was den Dynamo auch für Sportler wieder interessanter macht.

